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Perfektion > Drehpunkt und Stativ

Dreh- oder Nodalpunkt

Beim Zusammensetzen (stitchen) von perfekten Rundbildern ist es wichtig, dass die Einzelbilder zueinander passen. Einfach nur die Kamera auf ein Stativ zu setzen und im Kreis zu drehen ist da zuwenig.  Sie können das einfach gleich selbst ausprobieren. Machen Sie ein Auge zu und verdecken Sie dann mit dem Daumen der ausgestreckten Hand ein entfernt liegendes Objekt (z.B. Baum). Wenn Sie nun den Kopf drehen, verändert sich die Position zwischen Daumen und Objekt zur Seite, weil Sie nicht um den richtigen Drehpunkt (Nodalpunkt) des Auges gedreht haben. Die Achse, um die die Drehung stattfand, also der Hals, liegt viel weiter hinten.
Versuchen Sie jetzt einmal zwei Bilder zusammenzusetzen bei denen auf dem ersten das Verkehrszeichen vor der Hauseinfahrt, und beim zweiten links der Hauseinfahrt steht.

Es ist daher erforderlich, dass nahe und entfernte Objekte, in jeder Position der Kamera gleich zueinander stehen. Da bei jeder Kamera der Nodalpoint wo anders ist, musste ich das erst für meine Nikon herausfinden und mir einen speziellen  Nodalpunktadapter bauen.

Um eine exakte Drehung zu ermöglichen und die Kamera in die waagrechte Position zu stellen besorgte ich mir die Novoflex Panoramaplatte, eine Ruckfrei drehende Platte mit Arretierschraube und eingesetzter Wasserwaage (siehe Bild).
Tipp:
Vergessen Sie die kleinen Kugelgelenke mit Drehfunktion, denn da befindet sich die Drehvorrichtung unter dem Kugelgelenk und da können Sie nie in der Horizontalen waagrecht drehen.
Stativ
Für die Perfektionierung meiner Panoramafotografie musste natürlich auch ein ordentliches Stativ her. Es sollte ein kleines Packmaß haben, robust sein, sicher stehen und vor allem ein Kugelgelenk mitbringen um die Panoramaplatte in die Waagrechte zu richten. All diese Eigenschaften hatte die digi 917 von Manfrotto.

Und so sieht alles gemeinsam aus:


Die
Kamera
   
  Drehpunkt und
Stativ
   
Rundbild-
technik
   
Extras
   
 
 

 Nutzungshinweise - Information

günter matejowics
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